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Hilfe für das Flüchtlingslager Lipa

9.1.2021

In Griechenland brannte das Lager Moria ab und in Bosnien mussten Geflüchtete im Freien unter unvorstellbaren Bedingungen leben. Das veranlasste uns, die Fühler auszustrecken und zu recherchieren, wie wir Hilfe organisieren können. Wir erfuhren: Sehr bald wird ein Hilfstransport zum Flüchtlingslager Lipa in Bihac/Bosnien gehen. Jetzt überschlugen sich die Ereignisse. Wir posteten an einem Dienstag auf Facebook den Aufruf, uns am Mittwoch und Donnerstag Spenden zu bringen. Die Hürther Bürger überschütteten uns förmlich mit Spenden und wir packten Karton um Karton. Für Freitag und Samstag organisierten wir Transporte nach Wuppertal zu einem Zwischenlager, in dem Spenden von vielen Organisationen und Initiativen aus NRW zusammengetragen wurden.

Der Transport nach Bosnien wurde vom Aachener Netzwerk geleitet und brach am 18. Januar auf. Zwei LKWs fuhren und hatten mehr als 50 Umzugskartons voll von uns dabei. Sie enthielten Pullover, Jacken, Strickjacken, Schuhe, Isomatten, Schlafsäcke, alte Handys, Powerbanks, lange Unterhosen, dicke Socken, Schals, Mützen, Handschuhe und Decken. Das Hürther Gewandhaus hatte spontan zig Jacken, Schuhe und Rucksäcke beigesteuert. Till, Milena, Hakeem und sein Bruder Abdoullah übernahmen den Transport nach Wuppertal.

Die übrig gebliebenen Spenden, die nicht für das Lager in Lipa passten, wurden sortiert und bereit gelegt und wir suchten eine Möglichkeit, Jacken und Pullover in Übergrößen an eine caritative Einrichtung, Kleiderkammer oder Obdachlosenhilfe weiterzugeben.

Unmengen an Spenden mussten sortiert werden.

Arjumand (links) und Hakeem packten unermüdlich die Kartons.

Till lieferte unsere Kartons in Wuppertal an.

Über 50 Kartons kamen zusammen.

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