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30. April 2021

Im November 2020 fand das erste Treffen statt. Inzwischen umfasst der Runde Tisch gegen Rassismus im Rhein-Erft-Kreis einige Organisationen, Initiativen und Vereine aus der Region. Die Beteiligten wollen sich mit Aktionen, Debatten und Veranstaltungen für ein demokratisches und gleichberechtigtes Miteinander im Rhein-Erft-Kreis einsetzen – aktiv gegen Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung und extrem rechte Einstellungen. Beteiligt sind sowohl ehrenamtlich Engagierte wie auch Hauptamtliche, die sich monatlich treffen.

Ihr Ziel ist es, institutionellen und strukturellen Rassismus sichtbar zu machen, Alltagsrassismus zu thematisieren und gemeinsam die Stimmen zu erheben. Auch so soll extrem rechten Ideen und Bewegungen der Nährboden im Rhein-Erft-Kreis genommen werden, die versuchen, auch die subtileren Formen von Rassismus und Diskriminierung für ihre Zwecke zu nutzen und sich inhaltlich an bestehende Ressentiments anzuschließen.

Das Bündnis – dem auch die Hürther Brücke angehört – lebt vom Gedanken der Solidarität und dem Engagement seiner Mitglieder. Trotz Kontaktbeschränkungen kommen die Mitglieder des Runden Tisches regelmäßig online zusammen. Interessierte können sich gerne an die Koordination des Runden Tisches wenden.

Zum Auftakt haben die Beteiligten eine Erklärung verfasst und unterzeichnet, die auch hier veröffentlicht ist.

Bei Fragen zum Runden Tisch gegen Rassismus oder Interesse an der Teilnahme wenden Sie sich gern an

David Sieveking

Aktionsbündnis für Demokratiestärkung und Antirassismus/ASH-Sprungbrett e.V.

d.sieveking@ash-sprungbrett.de

2021-02-19-Erklaerung-Runder-Tisch-Unterzeichnet

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27.1.2021  #niemalsvergessen

Am Holocaust-Gedenktag haben wir wieder den Stolperstein geputzt, für den wir die Patenschaft übernommen haben. Wir gedenken der Opfer des Nazi-Regimes, die unbeschreibliches Leid erfahren haben, ihr Leben ließen oder als Überlebende bewältigen mussten, was geschehen ist.

Aber wir wollen nicht nur an das denken, was in der Vergangenheit geschah. Uns ist wichtig, dass wir alle uns dafür verantwortlich fühlen, dass in Gegenwart und Zukunft Faschismus, Rechtsradikalität und Ausländerfeindlichkeit keinen Platz in Deutschland haben.

#noracism

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18.1.2021

Bei unserer Arbeit begegnen wir immer wieder der Kritik, dass wir unser Engagement besser den Obdachlosen in Deutschland widmen sollten. Mitte Januar haben Michaela und Arjumand von uns die gespendeten Sachen, die für den Hilfstransport nach Bosnien nicht geeignet waren, zum Kältebus Köln gebracht. Über Frauensachen und Herrensachen in Übergrößen, 19 warme Pullis, 12 dicke Jacken und 10 Jeans in zwei vollen Umzugskartons und zwei vollen Taschen, freute sich das Team vom Kältebus.

Am Rande sei bemerkt: Schon 2015 gingen aus den Spenden für Flüchtlinge sämtliche Schlafsäcke, Isomatten und Decken aus der Hürther Kleiderkammer, die für Flüchtlinge sammelte, an die Obdachlosenhilfe, weil die Erstunterkunft im alten Pfarrsaal von St. Joseph Krankenhauswäsche erhielt. Aus den Beständen dieser (Flüchtlings-)Kleiderkammer entstand dann später das Hürther Gewandhaus, von dem seitdem ALLE Bedürftigen profitieren.

Arjumand und Michaela lieferten die Spenden beim Büro vom Kölner Kältebus an.

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9.1.2021

In Griechenland brannte das Lager Moria ab und in Bosnien mussten Geflüchtete im Freien unter unvorstellbaren Bedingungen leben. Das veranlasste uns, die Fühler auszustrecken und zu recherchieren, wie wir Hilfe organisieren können. Wir erfuhren: Sehr bald wird ein Hilfstransport zum Flüchtlingslager Lipa in Bihac/Bosnien gehen. Jetzt überschlugen sich die Ereignisse. Wir posteten an einem Dienstag auf Facebook den Aufruf, uns am Mittwoch und Donnerstag Spenden zu bringen. Die Hürther Bürger überschütteten uns förmlich mit Spenden und wir packten Karton um Karton. Für Freitag und Samstag organisierten wir Transporte nach Wuppertal zu einem Zwischenlager, in dem Spenden von vielen Organisationen und Initiativen aus NRW zusammengetragen wurden.

Der Transport nach Bosnien wurde vom Aachener Netzwerk geleitet und brach am 18. Januar auf. Zwei LKWs fuhren und hatten mehr als 50 Umzugskartons voll von uns dabei. Sie enthielten Pullover, Jacken, Strickjacken, Schuhe, Isomatten, Schlafsäcke, alte Handys, Powerbanks, lange Unterhosen, dicke Socken, Schals, Mützen, Handschuhe und Decken. Das Hürther Gewandhaus hatte spontan zig Jacken, Schuhe und Rucksäcke beigesteuert. Till, Milena, Hakeem und sein Bruder Abdoullah übernahmen den Transport nach Wuppertal.

Die übrig gebliebenen Spenden, die nicht für das Lager in Lipa passten, wurden sortiert und bereit gelegt und wir suchten eine Möglichkeit, Jacken und Pullover in Übergrößen an eine caritative Einrichtung, Kleiderkammer oder Obdachlosenhilfe weiterzugeben.

Unmengen an Spenden mussten sortiert werden.

Arjumand (links) und Hakeem packten unermüdlich die Kartons.

Till lieferte unsere Kartons in Wuppertal an.

Über 50 Kartons kamen zusammen.

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10.11.2020

Kürzlich haben wir eine Kooperation mit der „Aktion Neue Nachbarn im Erzbistum Köln“ geschlossen, und zwar mit Steffi Bös vom Sozialdienst katholischer Frauen Rhein-Erft-Kreis e. V. Sie ist die zuständige Ansprechpartnerin für den Rhein-Erft-Kreis bei der „Aktion Neue Nachbarn regional“. Ein guter Kontakt bestand schon seit Jahren. Der Anlass für die Kooperation war, dass sich bei unserem JoLo-Projekt Überschneidungen mit dem Jobpaten-Projekt von der „Aktion Neue Nachbarn“ zeigten. Da lag die Verabredung der künftigen Zusammenarbeit nahe.

Die „Aktion Neue Nachbarn“ hat der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki im November 2014 ins Leben gerufen. Die Ziele der Aktion sind:

  • die Willkommenskultur für Flüchtlinge zu stärken und
  • die Integration von Flüchtlingen im Erzbistum Köln zu fördern,
  • die Bedarfe von Flüchtlingen stärker in das Bewusstsein zu rücken sowie
  • alle kirchlichen und nicht-kirchlichen Akteure und Initiativen zu vernetzen.

Mehr Infos unter: www.aktion-neue-nachbarn.de

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6.11.2020 „Hürther Gesprächsstoff“

Seit im April die Corona-Pandemie immer heftiger wurde, haben wir in unseren Räumlichkeiten mit Abstand und Hygieneschutz sowie zu Hause in den eigenen vier Wänden mehrere Hundert Alltagsmasken genäht. Wir nennen sie den „Hürther Gesprächsstoff“. Verkauft wurden die Masken in unserem Büro am Otto-Räcke-Platz zu den üblichen Öffnungszeiten sowie donnerstags und freitags ab 16 Uhr in der Galerie ohne Namen in der Lindenstraße. Wir haben immer noch einige Masken im Angebot: Es gibt verschiedene Größen und Muster für Frauen, Männer und Kinder. Die 5 Euro pro Stück kommen unserer ehrenamtlichen Vereinsarbeit zugute.

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1.11.2020 Fairtrade – wir machen mit

Uns sind bei Produkten nicht nur Geschmack und Qualität wichtig. Auch die Herkunft der Produkte und die Bedingungen, unter denen sie hergestellt wurden, verdienen Beachtung. Ab sofort haben wir deshalb nur Kaffee in unseren Räumen zum Ausschank, der das Fairtrade-Siegel trägt. Dafür haben wir bei Fairtrade Deutschland unterschrieben.

Mehr Infos gibt es bei: www.fairtrade-deutschland.de

Foto: © TransFair e.V.

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21.9.2020

Vielen lieben Dank sagen wir auch an das Repair Café, namentlich Margit Reisewitz (links), die uns im Namen ihrer Kolleginnen und Kollegen eine Spende in Höhe von 500 Euro übergab – sozusagen für unsere „Gastfreundschaft“ und weil die ehrenamtlichen Helfer unsere Arbeit unterstützen möchten! Für einige Zeit war das Repair Café ja in unseren Räumlichkeiten ansässig. Aber in Coronazeiten zeigte sich, dass Abstandhalten in unserem Begegnungsraum schwierig ist, wenn der Andrang doch hoch ist. Umso mehr freuen wir uns, dass das Café mit seinem nachhaltigen Ansatz nun seine Heimat im Familienzentrum Mittendrin gefunden hat. Es öffnet dort an jedem zweiten Samstag ab 14 Uhr.

Mehr Infos unter: https://repaircafehuerth.wordpress.com

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1. September 2020

Wir sind sehr dankbar für eine Spende, die uns die GRÜNEN aus Hürth überreichten. Sie lobten die „wertvolle Arbeit“ unseres Vereins und veröffentlichten dazu:

„Die ‚Brücke‘ unterstützt die Integration von geflüchteten Menschen durch Deutschkurse, Treffpunkte, Integrationskurse oder der Hilfe bei Behördengängen. Auch die Vorbereitung auf Job und Ausbildung ist ein wichtiger Aspekt. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter leisten damit auch einen wichtigen Beitrag für die Stadt Hürth. Aus diesem Grund hatten wir uns entschlossen, die Arbeit mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro zu würdigen und zu unterstützen. Zu diesem Zweck besuchten gestern die grüne Bürgermeisterkandidatin Regina Kaiser, die Vorsitzende der Hürther Grünen Britta Bojung und der stellvertretende Vorsitzende Hendrik Fuchs den Vorstand des Vereins, um den Scheck zu überreichen.

Auch in Zukunft möchten wir die gute Arbeit der ‚Brücke der Kulturen‘ weiter stärken. Für eine funktionierende Stadt und eine soziale Gesellschaft ist es schließlich wichtig, Geflüchteten bei der Integration zu helfen.“

Auf dem Foto von links: Britta Bojung, Rudolf Karolus, Regina Kaiser, Bettina Tanneberger, Elena Letezki, Franz Hild, Michaela Mönnig, Gülnas Damirova und Hendrik Fuchs

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Im Karnevalsumzug mit Botschaft

Erstmals haben wir an einem Karnevalsumzug teilgenommen: Fast hätte noch das stürmische Wetter das Ganze abgeblasen, aber auf der verkürzten Strecke in Hermülheim hatte und machte unsere Gruppe viel Spaß. Die Kostüme wurden selbstverständlich von uns selbst hergestellt: Jeder hatte ein weißes Hemd an, trug eine Perücke und ein überdimensionales Puzzleteil auf der Brust. Damit transportierten wir unsere Botschaft: Die Menschen sind gleich und doch unterschiedlich, wir sind für Vielfalt und wollen „gemeinsam eins sein“ wie in einem Puzzle. Das Symbol der Puzzleteile ist ja auch in unserem Vereinslogo enthalten.

Das Wurfmaterial hatten wir gespendet bekommen. Wir bedanken uns bei der GVG, dem Gewandhaus, Pulse of Europe sowie mehreren Einzelspendern.

„Zosamme simmer eins“ stand auf Plakaten, die wir mit uns trugen. Unser Motto wurde auch in den Zeitungsberichten der folgenden Tage aufgegriffen. Besonders überrascht waren wir dann, als am Ende vom Rosenmontagszug in Köln das neue Motto fürs kommende Jahr bekanntgegeben wurde: „Zesamme sin mer Fastelovend“, geschmückt mit Puzzleteilen!