Der Lions Club Hürth lud am Freitag den 23. Januar ins Familienbüro „Mittendrin“ zur Übergabe der in 2025 gesammelten Spenden an Hürther Vereine und soziale Initiativen ein. Für die Hürther Brücke nahmen unsere beiden Vorsitzenden Anke Voerkel und Michaela Mönnig eine Spende von 3.000 € für Deutschkurse und anderweitige Unterstützungen von Migrantinnen und Migranten entgegen. Wir bedanken uns sehr für die großzügige Zuwendung, die uns dabei hilft, unsere Arbeit zur Unterstützung von Hürther Migrant*innen auch in 2026 in vollem Umfang weiterzuführen.
„Wie helft ihr den Geflüchteten?“ und „Aus welchen Ländern kommen die denn?“ waren nur einige der Fragen, die uns Schüler und Schülerinnen einer altersgemischten Projektgruppe aus der „Gemeinschaftsgrundschule im Zentrum“ am 26. Januar bei einem Besuch in unserem Büro stellte. Sie brachten uns ein schönes selbstgemaltes Plakat mit, das mit Flaggen und in den jeweiligen Sprachen Migrant*innen willkommen heißt. Da waren sie bei uns genau richtig – schließlich ist die Hürther Brücke für eine Gruppe namens „Wir um die Welt AG“ der kürzeste Weg für eine Weltreise …
Am 27. Januar 2026, dem Gedenktag an die Befreiung des Lagers Ausschwitz, sollten die uns seit einigen Jahren anvertrauten Stolpersteine für die Familie Levy in Hürth-Kendenich wieder glänzen und die Blicke auf sich ziehen. Deshalb zogen wir am Vortag mit einem multikulturellen Grüppchen aus unserem Kultur- und Gesellschaftskurs los um die sechs Stolpersteine mit Metallscheuermittel und Poliertüchern vom Schmutz der Straße zu befreien und wieder allgemein sichtbar zu machen. Diese Gemeinschaftsaktion machte auch für die an der Putzaktion beteiligten Geflüchteten unsere deutsche Erinnerungskultur an ein großes Unrecht sicht- und fühlbar. Darüber und über Bezüge zum aktuellen Geschehen in der Welt haben wir uns anschließend noch länger unterhalten. Die Fotos zeigen, wie stolz die Teilnehmerinnen waren bei der Aktion mitzumachen.
und sind noch immer kein bisschen leise, wenn es um die Belange und die Integration von Geflüchteten in die Hürther Gesellschaft geht!
Dies lobte auch unser Schirmherr Bürgermeister Dirk Breuer in seiner Ansprache anlässlich unseres Jubiläums auf unserem Sommerfest Anfang Juli auf dem Otto-Räcke-Platz. Der Erste Stellvertretende Landrat Bernhard Ripp betonte den besonderen Stellenwert unserer ehrenamtlichen Arbeit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Hürth und im Rhein-Erft-Kreis.
Wir freuen uns sehr, dass wir zusammen mit unseren Ehrenamtlichen und mit unseren Klienten aus den Beratungen und Deutschkursen zusammen ein so wunderbares und auch geschmacklich vielfältiges Fest auf die Beine stellen konnten. Die Mitmachaktion „Steine bemalen“ fand vor allem bei den Kindern großen Anklang. Ein herzlicher Dank an alle Mitwirkenden!
Es war berührend auf dem Fest auch viele unserer Klienten aus den Anfangsjahren wiederzusehen und zu erfahren, wie weit ihre private und berufliche Integration in Deutschland inzwischen gelungen ist. Erfreulicherweise waren auch zahlreiche unserer Netzwerks- und Kooperationspartner unserer Einladung gefolgt, was uns Gelegenheit zum zwanglosen Austausch bot.
Am 21. März hießen wir einer kleinen Tradition folgend Muslime und Nicht-Muslime zum gemeinsamen Fastenbrechen in unseren Räumen willkommen. Es war wieder ein herrliches multikulturelles Buffet entstanden, das am Freitagabend um genau – aber da wurde man sich zwischen den Türken und den Syrern nicht hundertprozentig einig – also individuell zwischen 18.54 und 18.58 Uhr eröffnet wurde.
Das gemeinsame Mahl bot rund 40 Personen, einige wenige mit Kindern, die Gelegenheit sich auszutauschen. Wir erfuhren viele sehr erfreuliche Entwicklungen unserer Klienten, beispielsweise wenn Ausbildungen gut liefen, Prüfungen geschafft waren oder Menschen zielstrebig – und sei es im zweiten Anlauf – ihren privaten und beruflichen Weg verfolgten. Zwei Jugendliche überraschten uns mit ihren ausgeprägten künstlerischen Fähigkeiten und Ambitionen und es entstand zwischen Teilnehmern der ein oder andere Kontakt zur gegenseitigen Hilfe und zum Austausch von Erfahrungen.
Selbstredend haben am Schluss alle mitangepackt beim Aufräumen und Saubermachen. Keine Frage also, dass wir der Tradition des Iftar in der Brücke im nächsten Jahr treu bleiben!
An dem lautstarken Protestzug mit Trommeln und Kochtöpfen durch die Kölner Innenstadt nahmen auch wir am 25. Januar teil. Trotz ungemütlichem Wetters haben mehrere Zehntausend Menschen gegen rechts demonstriert. Etwa 40.000 nahmen nach Schätzungen der Polizei an dem lautstarken Protestzug durch die Innenstadt teil. Aufgerufen zu dem Protest unter dem Motto «#5vor12. Laut für Demokratie» hatte das Bündnis «Köln stellt sich quer», das von zahlreichen Vereinen, Parteien, Gewerkschaften und Initiativen unterstützt wurde.
musste es nach Meinung der jugendlichen Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Herbstferien-Workshops „Hörspiel/Podcast“ schon sein, wenn sich in ihren selbst ausgedachten und eingespielten Hörspielen ausreichend Horror entfalten sollte! Da Halloween vor der Tür stand, war Gruseln natürlich ein naheliegendes Thema für die acht hochmotivierten Kinder im Alter zwischen 10 und 14 Jahren aus Afghanistan, der Ukraine, dem Iran und der Türkei.
Eine weitere erfolgreiche Kooperation der Hürther Brücke und des Kinderschutzbunds mit der Opernwerkstatt am Rhein in Frechen ermöglichte es, dass die Kinder unter Anleitung des professionellen Teams von Sascha von Donat und bester Betreuung und Mittagsversorgung durch unsere Ehrenamtlichen eine ganze Woche lang die Finessen einer Hörspielproduktion kennen und selbst anwenden lernten. Die Ergebnisse, zwei Halloween- und ein Weihnachts-Hörspiel, können sich hören lassen …
Denn ab Halloween können die Hörspiele der Kinder auf YouTube Music gestreamt werden. Viel Spaß beim Gruseln.